Icod de los Vinos

Icod de los Vinos

Das wohl schönste Städtchen Teneriffas

Heimat des ältesten Drachenbaums der Kanaren

Icod de los Vinos ist eine Stadt im Nordwesten der Insel Teneriffa mit einer Einwohnerzahl von ca. 23.000. Bekannt ist die Stadt vor allem für seinen Wein und den Drachenbaum Drago Milenario dessen Alter von 400 bis zu 2000 Jahren geschätzt wird.

Gegründet wurde die Stadt ein Jahr nach der Eroberung Teneriffas durch spanische Konquistadoren. Der Name Icod lässt sich auf ein altes Stammesgebiet der Guanchen zurückführen. Durch die gute Beschaffenheit des Bodens wurde von Anfang an Landwirtschaft betrieben und Wein angebaut. Wegen der guten Ausgangsbedingungen wuchs der Ort im 16. und 17. Jahrhundert stetig und man entschied sich wichtigere Gebäude und Kirchen zu bauen. Aus dieser Zeit stammt die mehrmals erweiterte Kirche Iglesia de San Marcos. Ihr Dach ist mit dem Kernholz der Kanarischen Kiefer, genannt Tea, eingezogen. Auch beherbergt die Kirche das größte, filigran gearbeitete Silberkreuz Europas welches aus Kuba stammt. Vom Vorplatz der Kirche aus hat man bereits einen guten Blick auf den Drago Milenario der im Zentrum des Ortes steht. Der Drachenbaum ist seit dem Jahr 1917 ein nationales Denkmal und neben dem Teide das bekannteste Symbol Teneriffas. Sein Alter wird zwischen 400 und 2000 Jahre geschätzt, jedoch wurde das Alter vor kurzem erst auf ca. 400 korrigiert. Doch das Alter wird gerne noch nach oben geschraubt, da es das Prestige des Ortes und einiger Produkte, die den Namen des Baumes verwenden, zugutekommt.

Heute präsentiert sich Icod, gekürzter Name der Stadt, als fast unberührtes Dorf abseits des Tourismustrubels. Doch Icod ist dem Tourismus nicht abgeneigt. Im Gegenteil. Mit seiner Anbindung an die Inselautobahn TF-5 kann man von Puerto de la Cruz und Santa Cruz de Tenerife die Stadt schnell erreichen. Auch der Personennahverkehr ist gut ausgebaut und so existieren Buslinien von und nach Santa Cruz de Tenerife die noch mehrere andere Orte anfahren. Auch vom Süden der Insel ist Icod erreichbar. Die TF-1 endet in Santiago del Teide und von dort aus kann man über Landstraßen, mit teils atemberaubenden Ausblick, die Stadt erreichen. Überzeugen wird Icod mit seinen hübsch geschmückten bürgerlichen Häusern, Weinstauden in den Tälern, Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Iglesia de San Marcos oder mit dem bekanntesten Drachenbaum der Kanarischen Inseln, dem Drago Milenario und vielen Weinstuben in denen man sogar an Verkostungen teilnehmen kann.

Icod de los Vinos  ist einen Besuch wert, schon allein weil das Städtchen als schönstes von Teneriffa gilt. Mit seinen unzähligen Weinhändlern bietet sich die Gelegenheit einen, im besten Fall, guten Wein zu kosten. Einige der Händler laden auch zu teils kostenlosen Weinproben vor Ort ein, doch sollte man eher unbeeinflusst seine Entscheidung fällen und auf eigene Faust die Läden aufsuchen. Es gibt auch Läden für Kunsthandwerk und andere Güter doch im großen und ganzen bietet Icod eine sehr schöne und ruhigere Alternative zum regulären touristischen Treiben der Insel Teneriffa.

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