Puerto de la Cruz

Puerto de la cruz

Teneriffas ältester Urlaubsort

Heimat des Loro Parque

Puerto de la Cruz ist das Zentrum des Tourismus im Norden der Insel und die achtgrößte Gemeinde der Insel Teneriffa. Aufgrund der Nordost-Passatwinde, herrscht in der Gemeinde ein feuchtwarmes Klima vor, was sich auf die besonders abwechslungsreiche Fauna der Gegend ausübt. Da ist es wenig verwunderlich, dass sich um die Gemeinde herum Bananenplantagen sowie Weinanbauflächen und andere landwirtschaftlich genutzte Flächen befinden. Trotz des massiven Aufkommens von Hotels und Tourismus hat sich Puerto de la Cruz ihren heimischen Flair erhalten können. In den engen Straßen und Gassen der Gemeinde treffen Tourismus und Kultur aufeinander. Von Eisdielen über Restaurants zu Geschäften und Einkaufspassagen versäumt es Puerto de la Cruz nicht seine schöne und teils alte Architektur zu präsentieren, aber auch ruhige Rückzugspunkte zum entspannen und erholen für Touristen und Einheimische gleichermaßen zu schaffen. Puerto de la Cruz bietet mit seinem überwältigenden Angebot an Freizeitaktivitäten, Bars, Läden, Restaurants und kulturellen Sehenswürdigkeiten einen Platz für jeden Touristen. Mit den umliegenden Nachbargemeinden wie z.B. La Orotava oder Los Realejos bildet Puerto de la Cruz einen Ballungsraum von ca.140.000 Einwohnern, wovon ein großer Teil in der Tourismusbranche tätig ist. Das wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt ist im 21. Jahrhundert durch den Tourismus geprägt.

Mit über 500 Jahren Existenzgeschichte blickt Puerto de la Cruz auf eine lange Vergangenheit zurück. Doch früher gestaltete sich das Leben in der Region schwieriger. Ohne Straßen und Brücken konnte die Region nicht von Städten wie Santa Cruz de Tenerife oder La Laguna über den Landweg versorgt werden. Die Versorgung erfolgte lange Zeit nur über den Seeweg und hinderte die Region am Wachstum. Dann im 17. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung innerhalb von ca. 100 Jahren von 180 auf 2.826 Einwohner und der Handel wuchs in etwa genauso schnell. Zwischen den Jahren 1601 und 1690 erhöhte sich der Anteil des Warenumschlags der Region von 2,1% auf 84,6%. Das 17. Jahrhundert lies auch der Religion Platz zur Entfaltung. So wurde im Jahr 1608 das Kloster der Franziskaner gegründet, welches im Jahr 1967 bis auf die Kirche abbrannte. Ebenfalls ca. Mitte des 17. Jahrhunderts, zwischen 1661 – 1684, gründeten die Dominikanerinnen gegenüber der Hauptkirche ein Kloster. Das Kloster ging durch einen Brand im Jahr 1925 verloren.

Überdauernde Zeugen ihrer Zeit sind unter anderem ein Zollhaus aus dem 17. Jahrhundert am alten Hafen, sowie die Bataria de Santa Barbara aus dem 18. Jahrhundert welches den Fischereihafen der Gemeinde schützte. Fast in der Mitte der Stadt befindet sich das Museo Arqueológico Municipal, das Archäologische Museum. Es bewahrt wichtige Relikte der Vergangenheit wie etwa eine Guanchenmumie, historische Waffen, Dokumente und einiges mehr. Der Eintrittspreis mit 1,50€ ist eher symbolisch zu verstehen. Doch nicht nur „altes“ findet seinen Platz in Puerto de la Cruz.

Durch eine gelbe Wegebahn verbunden, welche kostenlos und ohne Zwischenhalt fährt, befindet sich unweit der Stadt der größte Arbeitgeber der Insel. Der Tierpark Loro Parque, welcher als tropischer Garten angelegt ist und ursprünglich ein reiner Papageien-Park werden sollte, im spanischen bedeutet Loro Papagei, bietet mit seinen drei Ebenen Unterhaltung für Jung und Alt. Neben den Aquarien, Volieren und Gehegen, bietet der Loro Parque einen Spielplatz und diverse Shows in extra angepassten Theatern oder Arealen.

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